23.07.2020

Eintracht Frankfurt trauert um Karl Wiegandt

Eintracht Frankfurt trauert um sein Ehrenratsmitglied Karl Wiegandt, das am vergangenen Dienstag, 21. Juli, im Alter von 89 Jahren verstorben ist.

Niemand in der Geschichte der Boxabteilung hat ebendiese so geprägt wie Karl Wiegandt. 1954 in die Abteilung eingetreten, war Wiegandt lange selbst als Boxer erfolgreich. Doch auch nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn ist die treue Seele den Eintracht-Boxern weiterhin erhalten geblieben. Bis zuletzt war der leidenschaftliche Kampfsportler sogar noch als Trainer des jüngsten Nachwuchses in der Altersklasse U14 aktiv. Aber nicht nur das, denn auch als Ansprechpartner griff er der Abteilung in sämtlichen Angelegenheiten unter die Arme.

2017 wurde Wiegandt im Rahmen der Mitgliederversammlung in den Ehrenrat gewählt. Erst im Februar dieses Jahres wurde er anlässlich der Mitgliederehrung für 65 Jahre Mitgliedschaft von Vereinspräsident Peter Fischer geehrt. Vor rund einem Monat, am 21. Juni, feierte das Eintracht-Urgestein seinen 89. Geburtstag.

„Karl war nicht nur für mich, sondern für uns alle innerhalb der Boxabteilung nicht nur Trainer und Vorbild, sondern auch Vater, Großvater und Mentor. Ihm ist es zu verdanken, dass die Abteilung heute dort steht, wo sie steht. Mit Karl verliert die Boxabteilung ihren wohl bedeutsamsten Athleten. Der Verlust macht uns alle sehr traurig“, so Azzedine El Karouia, Abteilungsleiter Boxen.

„Für Karl Wiegandt war die Eintracht, insbesondere aber die Boxabteilung, immer eine Herzensangelegenheit. Selbst im hohen Alter wirkte er mit seinem großen Engagement entscheidend am Abteilungsleben mit. Er war ein sehr bescheidener und liebenswerter Mensch, im Vordergrund stand für ihn stets das Wohl des Vereins und ‚seiner‘ Abteilung. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie“, sagt Vereinspräsident Fischer.

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