Am Samstag stand in der thüringischen Landeshauptstadt die Erfurter Boxnacht auf dem Programm, bei der zahlreiche hochklassige Kämpfe stattfanden. Im Rahmen der Veranstaltung stiegen auch mehrere Boxer mit dem Adler auf der Brust in den Ring, um in einem Vergleichskampf gegen eine Auswahl aus Thüringen anzutreten.
Enge Duelle
Bereits im Vorfeld des Wettkampfs mussten die Adlerträger aber erst einmal eine bittere Nachricht verkraften: Der Deutsche U22-Meister Abdelkader Selmi sollte eigentlich den Hauptkampf gegen das Aushängeschild der Erfurter bestreiten, fiel aufgrund einer Mandelentzündung aber kurzfristig aus. Als erstes betrat daraufhin John Gebreyes den Ring und zeigte eine souveräne Leistung. Der erste Kampf ging so nach Punkten an die Eintracht. Nachfolgend war Yamin Abu Hamad an der Reihe. Dieses Mal war es aber der Adlerträger, der sich nach Punkten geschlagen geben musste.
Berat Korkmaz machte es dagegen wieder besser als sein Vorgänger und zwang seinen Konkurrenten bereits in der ersten Runde zur Aufgabe. Der nächste Kampf ging dann aber wieder an die Thüringer: Hawraz Berzenji musste sein Duell in Runde drei aufgeben. In der Folge gewann Emil Musayev nach Punkten und brachte die Eintracht vor dem letzten Kampf so wieder mit 3:2 in Führung. Da sich dann Schwergewichtler Dejan Mihajlovic aber nach Punkten geschlagen geben musste, endete der Vergleichskampf mit einem 3:3-Remis.
Das Unentschieden geht soweit in Ordnung – die gezeigte Leistung bei dem ein oder anderen aber nicht.
Azzedine El karouia, Abteilungsleiter
„Das Unentschieden geht soweit in Ordnung – die gezeigte Leistung bei dem ein oder anderen aber nicht“, äußert sich Abteilungsleiter Azzedine El karouia nach dem Vergleichskampf kritisch. „Man merkt, dass nicht jeder mit der aktuellen Erfolgswelle umgehen kann. Wir hoffen, dass die Sportler aus dem Vergleichskampf die selben Lehren wie das Trainerteam ziehen.“



